Gedankensplitter

Gedanken zum Jahreswechsel 2019

Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, steht schon der Jahreswechsel vor der Tür und damit auch die allseits so beliebte Frage nach den guten Vorsätzen fürs neue Jahr.

[Tweet theme=”tweet-box-shadow”]Und? Haben Sie schon eine Idee, was Sie sich vornehmen?[/Tweet]

Wie wäre es, wenn die Liste diesmal etwas anders ausschauen würde als nur “Ich möchte aufhören zu rauchen” oder “Ich möchte 10 Kilo abnehmen” und was wir uns sonst noch vornehmen und dann doch nicht umsetzen, weil einfach der Wille und der tatsächlich Sinn dahinter fehlt?

Die etwas andere Liste

Ich hätte da eine Idee: Wie wäre es, wenn Sie sich eine Liste mit 12 Punkten machen – für jedes Monat einen. Dabei geht es nicht darum, ein großes Ziel in kleine zu zerlegen. Nein.

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Überlegen Sie sich etwas, das Sie an einem Tag, vielleicht in einer Stunde oder ein paar Minuten erledigen können. Keine Ahnung, was ich meine?

Ein paar Beispiele:

– Zeit mit einem lieben Menschen verbringen, z.B. mit einer Freundin/einem Freund ins Restaurant und dann ins Kino gehen. Vielleicht ist Ihnen momentan nicht danach. Überwinden Sie sich trotzdem und genießen Sie die Zeit. Es ist auch einmal schön, sich später einmal über ein gemeinsames Thema zu unterhalten bzw. über ein Ereignis, das man gemeinsam erlebt hat.

– Einem Verein beitreten oder einen Kurs belegen, einen Vortrag besuchen zu einem Thema, das Sie schon lange brennend interessiert. Dort treffen Sie auf Gleichgesinnte und bekommen neue Anregungen und vermutlich auch ein paar neue Freunde.

– Sich bei jemanden zu entschuldigen, obwohl Sie sich im Recht fühlen, Ihnen die Freundschaft aber wichtiger ist. Marshall B. Rosenberg sagt: “Willst du Recht behalten oder glücklich sein?” Denken Sie einmal darüber nach, was diese Aussage beinhaltet! Man muss nicht immer einer Meinung sein und kann doch gut miteinander auskommen.

– Überlegen Sie, ob Sie nicht Lust haben, ein Ehrenamt zu übernehmen. Informiere Sie sich bei Ihrer Gemeinde, welche Institutionen es dazu gibt. Es ist schön, gebraucht und geschätzt zu werden und auf andere Gedanken zu kommen.

– Machen Sie eine kleine Reise. Einfach, weil Sie dort schon immer hinwollten und es Ihnen gut tut. Wenn Sie nicht zu lange weg sein möchten oder Sie sich nicht zutrauen, alleine unterwegs zu sein, dann buchen Sie einfach eine kurze, organisierte Busreise.

– Eine Massage buchen und sich verwöhnen lassen…

– Einen Gärtner kommen lassen, weil die Gartenarbeit zwar Freude macht, aber derzeit einfach zu anstrengend ist …

– Ein Tag im Schwimmbad mit den Kindern/Enkelkindern oder ein Nachmittag nur für gemeinsames Spielen …

Was ist Ihnen wichtig?

Überlegen Sie sich einfach, was Ihnen wichtig ist und was Sie schon lange tun wollten, sich aber nie Zeit dafür genommen haben. Und wenn es nur ein Buch ist, das Sie in diesem Jahr lesen, weil Sie es sich schon so lange vorgenommen haben.

Jahreswechsel, 2017, Tipps, Coaching, PerspektivenwechselEs ist gar nicht wichtig, diese 12 Punkte in einer bestimmten Reihenfolge “abzuarbeiten”. Gehen Sie einfach so vor, wie es für Sie stimmig ist. Wichtig ist nur, dass Sie es sich vornehmen und immer wieder vor Augen haben und sich daran erinnern. Machen Sie für jeden erledigten Punkt einen Haken davor, damit Sie Ihren Erfolg auch sichtbar machen. So verlieren Sie Ihre Vorsätze nicht aus den Augen und müssen am Ende des Jahres auch nicht mit schlechtem Gewissen dastehen, weil Sie “es in diesem Jahr wieder nicht geschafft haben”

Ihnen gefällt meine Idee? Dann freue ich mich, wenn Sie diesen Blog kommentieren und Ihre eigenen Gedanken dazu schreiben. Manchmal braucht man ein paar Anregungen um auf die Sprünge zu kommen.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Jahreswechsel mit lieben Menschen und schönen Momenten. Schön, dass Sie hier sind und dass es Sie gibt.

Herzlichst, Ihre
Dagmar Fischnaller

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Dein Nutzen

Markus Cerenaks Blogmomentum 2016 hat es wirklich in sich. Wenn man es ernst meint und ernst nimmt, kommt man nicht umhin, sich wirklich Gedanken zu machen.

Bei der aktuellen Aufgabe geht es vor allem darum, mir selber klar zu werden, was ich mit meinem Blog wirklich möchte und welchen Nutzen DU davon hast.

Welche Strategie ich verfolge, ist relativ leicht zu beantworten. Ich bin leidenschaftlich gerne Coach und Wegbegleiterin. Also Dienstleisterin. Ich möchte dich unterhalten, beraten, informieren, dir etwas mit auf den Weg geben, mit dem du etwas anfangen kannst und das dich weiterbringt. Ich möchte dir mit meinen Inhalten einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Blogmomentum 2016 Nutzen

Die Frage, die sich mir hier stellt ist: Wie genau mache ich das und was hast DU davon, ohne dass ich dich langweile oder dir vielleicht sogar „auf die Zehen trete“ oder deine kostbare Zeit verschwende?

Also welchen Nutzen möchte ich stiften?

Ausgedrückt in einem Satz: [Tweet theme=”tweet-box-shadow”]„Lebe dein Leben und schöpfe aus der Fülle der Möglichkeiten.“ (DF)[/Tweet]

Was meine ich damit und welche Einsichten möchte ich dir mit auf den Weg geben?

Ich durfte in meinem Leben so einige heftige Krisen überwinden und schreibe daher gerne über Themen, die uns im Leben fordern und berühren und manchmal schwer zu verkraften sind. Ich wähle meine Worte sorgsam weil ich weiß, dass meine Denkansätze manchmal sehr provozierend sind und so gar nicht der Norm entsprechen. Das sollen sie auch nicht. Wenn wir denken, wie wir immer denken und wie uns gesagt wurde und wird, ernten wir auch immer dieselben Ergebnisse. Damit kommen wir nicht weiter wenn wir in der Gedankenschleife bzw. unserem momentanen, persönlichen Drama entrinnen wollen.

Ich meine damit, dass es immer eine Lösung, immer einen Weg gibt. DEINEN Weg. Manchmal kannst du ihn nicht direkt sehen, aber er ist immer da. Und die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr hoch, dass es nicht nur einen, sondern viele Wege und Möglichkeiten gibt, eine schwierige, verfahrene oder eingefahrene Situation zu verändern. Manchmal lösen sich Probleme alleine dadurch, dass wir eine neue Sichtweise einnehmen. Mehr müssen wir oft gar nicht tun. Ich wünsche mir, dass du mit Hilfe meiner Beiträge AHA-Erlebnisse hast, mit denen du leicht und unkompliziert einen neuen Blickwinkel für dich entdeckst.

Zudem möchte ich dich wissen lassen, dass du nicht alleine bist mit deinem persönlichen Herausforderungen. Die Dinge sind selten, wie sie auf den ersten Blick scheinen, aber wir betrachten sie durch unsere eigene Brille, die wir uns im Laufe der Jahre selber angepasst haben.

Dagmar Fischnaller Nutzen Trauer bewältigen
Als wir noch ganz klein waren, brauchten wir sie um zu überleben, später haben wir noch Korrekturen vorgenommen und versucht, entstehende Risse am Gestell und im Glas zu kleben. Und irgendwann haben wir so viel Reparaturen an der Brille vorgenommen, dass sie eigentlich überhaupt nicht mehr passt und wir nicht mehr richtig sehen können.

Dann wird es Zeit für eine neue Brille. Und diese kann man dann völlig neu gestalten. Ganz nach Bedarf. Und wenn man das einmal gemacht und verstanden hat, kann man das auch im Laufe des gesamten Lebens immer wieder tun. Wie unser Leben auszusehen hat ist nicht in Stein gemeißelt. Wir sind die Schöpfer unserer Erfahrungen, wenn wir erkennen, wie das geht. Ich kann es und DU kannst es auch. Und wenn ich es schaffe mit meinem Blog, dir hierbei ein wenig zu helfen, dann freue ich mich riesig.

Ein dritter, sehr wichtiger Punkt ist, dass ich im Laufe meines Lebens die Erfahrung gemacht habe, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Selbst in den größten Krisen wartet ein Ausweg auf dich. Dein Leben wird anders sein, wenn du eine Krise überwunden hast, aber es wird auf keinen Fall schlechter sein. Es gibt immer etwas Positives an schweren Zeiten, auch wenn wir das oft erst im Nachhinein erkennen.

Ein weiterer Punkt, den ich gelernt habe ist, dass alles gut ist, wie es ist. Alles im Leben hat seine Zeit und braucht seine Zeit. Es gibt kein besser oder schlechter. Wir alle sind Menschen und agieren und reagieren menschlich. Das darf so sein.

Auch das möchte ich dir vermitteln: Es gibt keine Schuldigen und es gibt weder Opfer noch Täter. Es gibt nur Situationen im Leben, die es zu meistern gilt. Manchmal schafft man das alleine und manchmal braucht man dabei Hilfe. Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Wir Menschen haben Bedürfnisse und alles, was wir tun, dient letztlich dazu, unsere Bedürfnisse zu stillen. Ob wir immer den effektivsten Weg zur Erfüllung dieser Bedürfnisse wählen, bleibt dahingestellt. Hier sitzen wir alle im selben Boot. Ich, Du und auch der Mensch, der dich vielleicht gerade am meisten ärgert. Hast du das einmal erkannt, hast du schon den halben Weg zur Lösung hinter dir.

In diesem Sinne: [Tweet theme=”tweet-box-shadow”]„Lebe dein Leben und schöpfe aus der Fülle der Möglichkeiten. (DF)“[/Tweet]

 

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Beitragsbild: Markus Cerenak
Wald: Bernd Kasper_pixelio.de
Brille: hhsow_pixelio.de

Wofür ich blogge – Blogmomentum 2016


Lebenskrisen können uns alle treffen. Die wenigstens Menschen schlittern „gemütlich“ durchs Leben. Es gibt Krisen, die leichter zu bewältigen sind und es gibt Krisen, die unsere Welt auf das Heftigste erschüttern und uns so in in die Knie zwingen, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, woher wir die Kraft nehmen sollen, um überhaupt noch weiter zu machen.

Wir verlieren einen geliebten Menschen; schlittern ins Burnout, weil wir schon viel zu lange in einer Lebenssituation ausharren, die uns nicht gut tut; wir verlieren unsere Arbeit und stellen fest, dass wir so gar nicht weiterleben wollen, wissen aber nicht, was wir sonst tun könnten und vieles mehr.

Trauerbegleitung, Trost, Verzweiflung, Selbstmord, HilfeEs geht um die Ausnahmesituationen in unserem Leben. Um die Situationen im Leben, die uns klar machen, dass wir es alleine nicht schaffen können und für die wir im Außen oft so wenig Verständnis erfahren. Es geht um die Überlegungen und Ansprüche und Bedürfnisse, die wir uns nicht trauen, anderen zuzumuten.

 

Aus meinem persönlichen Umfeld und auch aus meinem eigenen Leben sind mir solche Situationen gut vertraut. Und weil ich gerne etwas mehr für dich tun würde, wenn du dich gerade in so einer Situation befindest oder jemanden kennst, der das gerade aushalten muss und diesem Menschen helfen möchtest, habe ich mich entschieden, meinen Blog mit Hilfe von Markus Cerenaks Blogmomentum 2016 voranzutreiben.

Spiritualität, Tod, Trauer bewältigen, Veränderung, Lebenskrise,

Meinen Blogbeiträgen sollen es dir ermöglichen, neue Sichtweisen einzunehmen, damit du wieder Möglichkeiten in deinem Leben siehst, die dich voranbringen können. Meine Beiträge sollen dich ein Stück weit auffangen und unterstützen, mit unausweichlichen Veränderungen leichter umgehen zu können. Ich möchte dir ein Stück weit die Angst vor den anstehenden Schritten nehmen. Das Leben stellt uns nie vor mehr Herausforderungen, als wir tatsächlich bewältigen können. Auch, wenn uns das manchmal so vorkommt.

[Tweet theme=”tweet-box-shadow”]Und ich möchte dir Mut machen, deinen Weg zu gehen, weil du so wunderbar und wertvoll bist.[/Tweet]

Für jede Herausforderung im Leben gibt es meistens nicht nur eine Lösung.

Ich wünsche dir, dass du am Leben mit Freude und Zuversicht teilnehmen kannst. Und ich würde mich freuen, wenn du mir mitteilst, was dich gerade bewegt und worüber du gerne lesen würdest. Zu diesem Zweck kannst du mir gerne persönlich schreiben. Nutze dazu einfach das Kontaktformular oder hinterlasse einen Kommentar auf dieser Seite.

Schön, dass es dich gibt und Danke für deine Bereitschaft, dich mit eventuell ungewohnten Sichtweisen auseinanderzusetzen.

 

 

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