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Fakten und Studien

Bekommt Trauer nicht den von ihr verlangten Zeitraum und Platz, wird sie verdrängt, nicht angenommen und der Tod nicht akzeptiert, steigt nicht nur die Belastung sondern auch das Herzinfarktrisiko. Es droht sogar das Abrutschen in eine tiefe Depression.

[Tweet theme=“tweet-box-shadow“]Nationale und internationale Studien beweisen: trauernde Menschen können buchstäblich an gebrochenem Herzen sterben.[/Tweet]

Und es wird noch schlimmer

Eine bereits gefühlte, soziale Isolation verschlimmert sich zusehends und kann das familiäre Umfeld stark beeinträchtigen. Das Funktionieren in einem geregelten Alltag ist unmöglich.

Vermehrter Alkoholkonsum, psychische Störungen, Erschöpfungszustände, Lungenkrebs und Selbstmord sind laut einer niederländischen Studie der Universität Utrecht die am häufigsten auftretenden Ursachen für einen frühzeitigen Tod eines Hinterbliebenen.

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Die psychische Belastung ist nicht mehr zu ertragen

Vermehrter Alkoholkonsum, psychische Störungen, Erschöpfungszustände usw. können zu einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit bzw. – im schlimmsten Fall – zum Verlust des Arbeitsplatzes führen und somit zu einer Verschlechterung der finanziellen Situation beitragen. Dies kann den Überlebensdruck drastisch erhöhen.

Der Grund, warum es so nicht weitergehen kann

Eine durch diese Belastung so in Gang gesetzte Abwärtsspirale kann kaum noch aufgefangen werden. Doppelt Leidtragende sind zurückgebliebene Kinder, verwaiste Eltern, Großeltern, enge Freunde, nahestehende Personen, die oftmals auf Grund ihrer eigenen Trauersituation keine Hilfe leisten können.

Schwer zu erreichende bzw. das gänzliche Fehlen entsprechender Hilfsangebote verstärken das Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit. Selbstmordgedanken fallen dadurch nicht selten auf fruchtbaren Boden.

Die gute Nachricht: Es gibt immer noch funktionierende Strategien

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Internationale Nachforschungen haben ergeben, dass eine Trauerbegleitung unter bestimmten Umständen die Phasen einer Verlustkrise erleichtern kann.

Ist eine Trauerhilfe darauf ausgelegt, die Gefühls- und Sinnwirklichkeit des Trauernden anzunehmen und zu begleiten, kann ein Überwinden dieser Krise erfolgreich gemeistert werden. Um ein Überwinden dieser Krise zu ermöglichen ist es essentiell, den auftretenden starken Emotionen – auch wenn sie Angst machen – Raum zu geben.

[Tweet theme=“tweet-box-shadow“]Das bewusste Durchschreiten des Trauerprozesses ermöglicht schließlich die existentielle Angst zu mildern[/Tweet]
sowie das Bewusstsein um die eigene Stärke zu erhöhen und einer lebenswerten Zukunft gefestigt zu begegnen.

Somit kann gesagt werden, dass eine persönliche, individuelle Trauerbegleitung über einen längerfristigen Zeitraum den Trauerverlauf günstig beeinflussen kann. Als wenig erfolgreich hingegen erwiesen sich Angebote, die sich nur unspezifisch an Trauernde wenden, wie Untersuchungen der internationalen Trauerforschung ergaben.

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Durch die Nutzung moderner Kommunikationsmittel wie Internet, Skype, etc. ist die Möglichkeit einer passenden und auf die eigene Persönlichkeit abgestimmten Begleitung möglich, selbst über weite Entfernungen hinweg. Sie müssen dazu nicht einmal das Haus verlassen.

Laut Statistik ist für viele Menschen ein vorhandenes Grab wichtig, jedoch bestätigten 59 % der Befragten, dass sie keinen bestimmten Ort zum Gedenken an den Verstorbenen benötigen.

Als Expertin für Krisenmanagement und Wegbegleitung bin ich mir sicher: Durch eine längerfristige, an dem persönlichen Bedarf orientierte Hilfestellung der Trauernden ist eine Entlastung im Alltag und eine persönliche Stabilisierung im täglichen Leben möglich.

Als Betroffene kann ich auch auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen und weiß, was es bedeutet, einen geliebten Menschen unerwartet zu verlieren und ohne Hilfe da zu stehen. Gerne bin ich für dich mit meinem mehrmonatigen Begleitprogramm für Sie da.

Sie möchten wieder „stabilen Boden unter Ihren Füßen“ und Ihr Leben neu ausrichten? Dann klicken Sie hier und melden sich noch heute für ein kostenloses Erstgespräch mit mir an, damit wir schauen können, welche Maßnahmen für Sie jetzt wichtig sind.

Foto Header: Emanuel Nöhemeier Fotografie